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Mentales Training – Selbstoptimierung für Bestleistung und gegen Prüfungsangst

Prüfungsangst, Stress, Blockaden und zitternde Hände – eingebildete Angst kann der Leistung und uns selbst im Weg stehen: Wie wirkt Mentaltraining und psychische Kognition aus dem Sport gegen Prüfungsangst und “Underperformance”?

Mentales Training hilft Sportlern wie Gewichthebern schon seit Jahrzehnten dabei, Bestleistungen zu bringen: “Der Glaube kann Berge versetzen” heißt es nicht ohne Grund. Auch beim Stemmen von ganz anderen Aufgaben helfen die richtige Einstellung und das trainierte Mindset. 

Heute bestätigen Wissenschaftler die Verbindung zwischen dem Mentalen und dem Körper. Darüber hinaus belegen Erfolgsgeschichten und Studien den leistungssteigernden Effekt der “Kopfsache”. Mentaltraining meisterte den Weg aus dem Sport in Beruf und Alltag.

Schon in der Schule war es eine Qual: Bereits der Gedanke an die Prüfung sorgt für schlaflose Nächte und das, was Betroffene gern als Kopfkarussell bezeichnen. Wie soll man Tests nur bestehen, wenn man durch Stress und Angst vor zittrigen Händen kaum den Kugelschreiber halten, geschweige denn richtig denken kann?

Klar, man bestand bereits Prüfungen und war dabei gut oder sehr gut, doch diese Gewissheit allein spielt für etwa fünfzig Prozent aller Schüler und Studenten in Deutschland keine Rolle. Selbst nach bester Vorbereitung gilt für sie: Die Angst sitzt mit im Klassenzimmer und Hörsaal und steht dem Erfolg im Weg – immer wieder.

Blackouts in der Prüfung, wie sie laut Deutschem Studentenwerk mit 42 Prozent etwa genauso viele Betroffene erleben, sind die Spitze der psychischen Belastung. Prüfungsangst verzerrt die Leistung und Benotung, hat negative Folgen auf die Karriere und die Zukunft. Das Mindset, also die geistige Einstellung, wirkt sich auf unseren Körper aus. Ein dauerhaft wirksames Gegenmittel ist nicht in Beruhigungstabletten zu finden, sondern kann durch Mentaltraining also die innere Verbildlichung der Situationen erfolgen. Wie Ihnen mentales Training gegen Prüfungsangst helfen kann und Ihre Leistung verbessert, finden Sie hier.

Mentaltraining: Kognitives Proben für Bestleistung

Dass Anfänge schwer sein können, beweisen die ersten Tage im neuen Beruf oder die erste wichtige Prüfung. Auch positive Erlebnisse, wie das Kribbeln oder Aufgeregtsein vor dem ersten Spiel im Jugendsport, bei der ersten Praxisstunde in der Fahrschule oder dem ersten Kuss zeigen uns, dass wir am Leben sind und können die Konzentration sogar steigern. Dieser positive Stress unterschied sich von dem, was Menschen mit Prüfungsangst erleiden.

Prüfungsangst Symptome

Psychische Symptome Prüfungsangst

  • Panikattacken  

  • Ohnmachtsgefühle

  • Niedergeschlagenheit

  • Depression

  • Handlungsunfähigkeit

  • Prokrastination

  • Angst

  • Selbstzweifel

  • Selbstisolation
     

Physische Symptome Prüfungsangst

  • Herzrasen 

  • Schweißausbrüche

  • Verdauungsstörungen

  • Hoher Blutdruck

  • Appetitlosigkeit

  • Hitzewallungen

  • Verspannungen

  • Hormonelle Schwankungen
     

Mentaltraining: Vom Stadion zum Prüfungsangst Coaching

Mentaltraining verhilft Biathleten, Marathonläufern, Gewichthebern, Tennisspielern und vielen anderen schon seit Jahrzehnten dazu, Bestleistungen zu erreichen. So wie Sportler müssen auch Prüflinge viel trainieren. Im Fall der IHK-Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt oder Betriebswirt bedeutet dies, dass Sie sich so mit den Inhalten der Prüfung auseinandergesetzt haben wie Sportler mit den Bewegungsabläufen oder der Taktik des gegnerischen Teams. Mentaltraining baut auf diesen Fachkenntnissen auf.

Definition Mentaltraining

Mentaltraining, inneres Probehandeln, innere Realisation oder kognitives Proben bezeichnet eine psychische Trainingsmethode, die in der Sportpsychologie die Leistung von Sportlern in der Wettkampfsituation verbessern soll.

Neben physischen Abläufen verbessert mentales Training das psychische (oder seelisch-körperliche) Gefühl. Mentaltraining ist darum geeignet, die Angst vor oder während Prüfungen zu überwinden.

Wie funktioniert Mentaltraining?

Dass mentales oder autogenes Training funktioniert und bei Frauen und Männern gleichermaßen erfolgreich sind, wurde meta-analytisch nachgewiesen.

Beim Mentaltraining aus dem Sport werden bestimmte Bewegungsabläufe innerlich visualisiert und Muskelgruppen angespannt. Durch die sich wiederholenden Abläufe oder "Trockenübungen" und die Visualisierung gewöhnen sich die Partizipierenden an das richtige timing und den Gesamtablauf, der in "Jetzt-oder-nie"-Wettkampfsituationen einfach funktionieren muss.

Mentale Stärken trainieren, das bedeutet neben dem Bekämpfen der Prüfungsangst die Optimierung von Leistungen, wenn Sportler keine Performance-Ängste mitbringen. Dass die Psyche unsere Muskeln beeinflusst, findet sich in Ansätzen der sogenannten "hysterischen Kraft", also in Situationen, in denen es um Leben und Tod geht, und in denen Betroffene extreme Kraftsteigerungen erleben.

Im Gegensatz zu dieser Kraftsteigerung ist mentales Training erprobt und kalkulierbar: Trainer berichten, dass sich bereits sechs bis acht Wochen nach dem Mentaltraining spürbare Verbesserungen erzielen lassen. Das funktioniert beim mentalen Training für Prüfung und gegen Prüfungsangst so ähnlich wie im Sport.

Mentaltraining für Prüfungssituationen und Leistungsdruck im Berufsalltag

In der Prüfungssituation, bei Präsentationen, auf Meetings und Messen oder bei alltäglichen Aufgaben muss wie im Sport in kurzer Zeit die optimale Leistung erbracht werden. Personen mit Prüfungsangst wissen, dass die ablaufende Prüfungszeit die Angst noch weiter zuspitzen kann: Mentales Training setzt an diesem Punkt an.

Mentaltraining Methoden: Durch professionelle Anleitung lernen Sie die richtigen Techniken und versetzen sich eigenständig in Stresssituationen. Abläufe spielen Sie im Kopf durch, überwinden so Ihre Angst und optimieren Ergebnisse.

Heute sind die Mentaltraining Ausbildung und Mental Coaching in Unternehmen für Management und Führungskräfte ein alltäglicher Teil der Leistungsoptimierung.

Mentaltraining Psychotherapie

Mentaltraining kann als Teil der Psychotherapie bei der Bewältigung von Stresssituationen helfen. Betroffenen wird eine Eigenregie beigebracht, in der die Gedankenwelt in Form täglicher “Buchhaltung” analysiert und aussortiert wird: Dabei vermeiden die Patienten aktiv störende und suchen konstruktive Gedankenstrukturen, die sie nach professioneller Anleitung in innerer Selbstkommunikation praktizieren.

Das kann Mentaltraining nicht

Mentaltraining kann keine Therapie ersetzen. Einige Betroffene leiden beispielsweise dauerhaft unter Versagensangst, dem Hochstaplersyndrom (Imposter-Syndrom). Als Gegenpol zum Dunning-Kruger-Effekt führt das Hochtsaplersyndrom dazu, dass sich selbst erfahrene Profis immer wieder hinterfragen: Was, wenn ich das eigentlich alles überhaupt nicht kann? Was passiert, wenn ich versage oder andere meine Kompetenz infrage stellen?

Wenn Ängste dauerhaft und in vielen Lebenssituationen auftreten, sollten Pschologen/-innen kontaktiert werden.

Mentaltraining kann Wissen und Fachkenntnisse nicht ersetzen: Sportler müssen physisch auf der Höhe sein, um Leistungen zu erbringen. Sie trainieren ihr ganzes Leben für die Wettkampfsituation, kämpfen durch Optimierung des Speiseplanes und der Trainingseinheiten darum, nicht von der Konkurrenz abgehängt zu werden. 

Das kann Mentaltraining

Mentaltraining verbessert die Leistung in anspruchsvollen Situationen. Das Erproben der Situation hilft über Ängste weg und verbessert die Konzentration, was zur Folge hat, dass physische und psychische Leistung optimiert und Ergebnisse verbessert werden.

Mentaltraining hat sich in den folgenden Bereichen erfolgreich bewiesen:

  • Teamsport

  • Einzelsport

  • Pilotentraining

  • Rehaübungen

  • Psychotherapie

  • Prüfungsangst

  • Präsentationen und Auftritte

  • Management und Führungskräfte-Training

  • Stress- und Angstbewältigung 

 

Mentaltraining kann gegen Prüfungsängste helfen, die Leistung verbessern und auf physische und psychische Leistungen angewendet werden.

Das Erfolgsrezept, das sich auf der ganzen Welt bei Sportlern durchgesetzt hat, hilft im Beruf, Prüfungssituationen oder im Privatleben – ganz ohne Nebenwirkungen.

Mentales üben / Mentale Stärke trainieren kann dabei helfen: 

  • den Gegner im Kopf zu überwinden,

  • Stresssituationen einfacher zu bewältigen,

  • die antrainierte Leistung von Sportlern, 

  • Lerninhalte für die IHK-Prüfung und

  • Management und Führungstechniken optimal abzurufen.

Mentales Training und Prüfungsangst Therapie

Wenn Sie in wichtigen Situationen von Angst und Stress geplagt werden, profitieren Sie von einem professionellen Mentaltraining vor Prüfungen oder für die Vermeidung von Stress in Prüfungssituationen oder einem fordernden Berufsalltag.

Dabei bedient sich mentales Training erfolgreichen Ansätzen aus dem Sport und kann nachhaltig dafür sorgen, dass Sie aus eigener Kraft Bestleistungen erzielen können und aus Angstsituationen als Sieger hervorgehen. Auch wenn Sie nicht unter Angststörungen leiden, können Sie für Ihren neuen Lebensabschnitt als Führungskraft oder Manager von den Ansätzen des Mentaltrainings profitieren.

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