Karriere statt Studium

Im Alter von 35 Jahren ist die Wahrscheinlichkeit, beschäftigt zu sein, für beruflich Qualifizierte um 30 Prozentpunkte höher als die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Akademikern.

Was führt dazu, dass junge Menschen studieren wollen? Stimmt die Annahme, dass die beruflichen Perspektiven tatsächlich besser sind mit einem Studium?

Aktuelle Untersuchungen widerlegen das. Sie zeigen aber auch einen bemerkenswerten Zusammenhang zwischen beruflicher und akademischer Bildung, der bei der Karriereplanung entscheidend sein kann.

Es ist unbestritten, dass Kompetenz und Qualifikation die Beschäftigungsfähigkeit sichern. Dabei zeigt sich, dass nicht Akademiker, sondern stattdessen Meister, Techniker, Betriebs- und Fachwirte das geringste Erwerbslosigkeitsrisiko aufweisen.

Neben der Beschäftigungsfähigkeit ist die Beschäftigungswahrscheinlichkeit ein entscheidendes Moment. Lässt sich hierbei die Vorteilhaftigkeit eines Studiums belegen?

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) führt in einem IW-Report 5/2017 (Seite 8) aus: Ein Blick auf alle untersuchten Länder […] zeigt, dass im Alter von 62,9 Jahren die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von beruflich und akademisch Qualifizierten gleich ist – erst danach haben Akademiker höhere Beschäftigungschancen. Für Deutschland zeigen die Berechnungen, dass beruflich Qualifizierte über das komplette Berufsleben eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, erwerbstätig zu sein, als Akademiker.“

Was heißt das für junge Menschen, die im Alter zwischen 20 und 30 Jahren Ihre Karriere planen müssen?

Eine optimale Karriereplanung sichert die Vorteile der beruflichen Bildung in jungen Jahren und hält dabei die Möglichkeit eines akademischen Studiums im Anschluss offen.

Die Durchlässigkeit von beruflicher Bildung in Richtung akademischer Bildung ist dabei in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert worden. So ist auch längst das Studieren ohne Abitur möglich geworden: Inhaber beruflicher Aufstiegsfortbildungen erhalten durch Ihre Fortbildung einen Hochschulzugang!

Datengrundlage:

BIBB Bundesinstitut für Berufsbildung – Auswahlbibliografie zur Akademisierung der Berufswelt
IW Report 5/2017 Berufliche Bildung lohnt sich! Argumente für eine offene Diskussion

Im Alter von 35 Jahren ist die Wahrscheinlichkeit, beschäftigt zu sein, für beruflich Qualifizierte um 30 Prozentpunkte höher als die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Akademikern.

Was führt dazu, dass junge Menschen studieren wollen? Stimmt die Annahme, dass die beruflichen Perspektiven tatsächlich besser sind mit einem Studium?

Aktuelle Untersuchungen widerlegen das. Sie zeigen aber auch einen bemerkenswerten Zusammenhang zwischen beruflicher und akademischer Bildung, der bei der Karriereplanung entscheidend sein kann.

Es ist unbestritten, dass Kompetenz und Qualifikation die Beschäftigungsfähigkeit sichern. Dabei zeigt sich, dass nicht Akademiker, sondern stattdessen Meister, Techniker, Betriebs- und Fachwirte das geringste Erwerbslosigkeitsrisiko aufweisen.

Neben der Beschäftigungsfähigkeit ist die Beschäftigungswahrscheinlichkeit ein entscheidendes Moment. Lässt sich hierbei die Vorteilhaftigkeit eines Studiums belegen?

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) führt in einem IW-Report 5/2017 (Seite 8) aus: Ein Blick auf alle untersuchten Länder […] zeigt, dass im Alter von 62,9 Jahren die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von beruflich und akademisch Qualifizierten gleich ist – erst danach haben Akademiker höhere Beschäftigungschancen. Für Deutschland zeigen die Berechnungen, dass beruflich Qualifizierte über das komplette Berufsleben eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, erwerbstätig zu sein, als Akademiker.“

Was heißt das für junge Menschen, die im Alter zwischen 20 und 30 Jahren Ihre Karriere planen müssen?

Eine optimale Karriereplanung sichert die Vorteile der beruflichen Bildung in jungen Jahren und hält dabei die Möglichkeit eines akademischen Studiums im Anschluss offen.

Die Durchlässigkeit von beruflicher Bildung in Richtung akademischer Bildung ist dabei in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert worden. So ist auch längst das Studieren ohne Abitur möglich geworden: Inhaber beruflicher Aufstiegsfortbildungen erhalten durch Ihre Fortbildung einen Hochschulzugang!

Datengrundlage:

BIBB Bundesinstitut für Berufsbildung – Auswahlbibliografie zur Akademisierung der Berufswelt
IW Report 5/2017 Berufliche Bildung lohnt sich! Argumente für eine offene Diskussion