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Welcher Beruf passt zu mir? Durch Fort- und Weiterbildung den passenden Beruf finden!

Einen Beruf finden - und dann? Der erste Schritt ins Berufsleben ist wichtig und richtungsweisend. Welche Möglichkeiten haben Vielbeschäftigte danach? Gemessen an der Länge des Lebens ist der Einfluss, den die ersten Jahre auf die Zukunft haben, groß. Doch wer später feststellt, dass man früher hätte besser lernen sollen, steckt dank Möglichkeiten der Fortbildung nicht in einer Sackgasse. Welche Qualifikationen werden für entsprechende Tätigkeiten benötigt? Und ist der Abstecher auf die Schulbank mit Familie, Finanzen und Arbeitsplatz vereinbar?

Beruf und Karriere - aller Anfang ist Bildung

Um einen passenden Beruf finden zu können kommt niemand um Erfahrung herum. Theoretische Überlegungen helfen dabei, die Wunschvorstellungen zwischen Idealismus, Realität und Kontostand zu finden. Doch ohne Einblick in den Arbeitsalltag oder die konkreten Anforderungen ist das Resultat wenig realistisch und dient nur der groben Orientierung. Erste Orientierung in möglichen Berufsfeldern sollte bereits in der Schule stattfinden. Fähigkeiten, Interessen und Gedanken über eine sichere Zukunft bestimmen oft die Entscheidung darüber, in welche Richtung die berufliche Entwicklung führen soll. Umso früher Schülerpraktika und Ferienjobs einen ersten Einblick in den Berufsalltag bieten, umso größer ist die Chance, direkt mit der gewählten Ausbildung oder dem Studium zufrieden zu sein.

Welche Ausbildung ist die Richtige? Allen Unentschlossenen helfen der Besuch bei der Agentur für Arbeit und Infomaterialien der Industrie und Handelskammer (IHK). Neben verschiedenen Online-Tests gibt es auch ausführliche Beratungen, welche Hobbys, Schulnoten und Interessen berücksichtigt. Wer sich am Anfang falsch einschätzt, oder Kompromisslösungen eingeht, um z. B. in einer bestimmten Region tätig zu sein, kann sich später noch für einen anderen Weg entscheiden. Ausbildung und Studium helfen dabei, einen Beruf zu finden, doch sind sie dank anerkannter Fortbildungsprogramme kein finales Urteil über den Werdegang.

Beruf finden: Studium oder Ausbildung?

Laut Statistischem Bundesamt hatten 2019 53 Prozent der 20 bis 24-jährigen ein Abitur und somit die Berechtigung, ein Studium zu beginnen. Von allen deutschen Staatsbürgern, so weiter, hätten 31,9 Prozent die Hochschulreife. Die Ausmaße für den beruflichen Alltag sind spürbar. Eine Über-Akademisierung der Bildung und der sogenannte Fachkräftemangel bestimmten die Situation in den Unternehmen.

Dabei ist die Ausbildung aufgrund von verschiedenen Fort- und Weiterbildungen durchaus attraktiv. Vor allem Fortbildungen sind beliebt, da sie größere Sprünge ermöglichen und einen Status bedeuten, der mit dem Bachelor- oder Master an der Universität gleichgestellt ist. Vergleicht man das Niveau der Abschlüsse im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) oder im Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) und die Möglichkeiten, die mit den verschiedenen Ausbildungen einhergehen, kommt es zu Überraschungen. Ist der Weg an die Universität immer Wert, was er verspricht?

IHK Ausbildung (DQR Niveau 3-4)

Mit Realschul- oder Hauptschulabschluss und einer abgeschlossenen Berufsausbildung sind im öffentlichen Dienst alle Voraussetzungen für den mittleren Dienst getroffen. In Unternehmen übernehmen Fachkräfte sowie Kaufmänner- und Frauen ausführende Tätigkeiten und je nach Berufsfeld eine unterschiedliche Verantwortung. Führende Tätigkeiten können in Unternehmen ergriffen werden, wenn Arbeitnehmer ihre Fähigkeiten entsprechend beweisen.

Bachelor (DQR Niveau 6)

Für das Studium an der Universität wird ein Abitur bzw. die Fachhochschulreife benötigt. Das Studium mit den Abschlüssen Bachelor und Master sollte Studenten realistischer auf den Berufsalltag vorbereiten. Dabei zeigt sich bis heute, dass das System noch nicht komplett angekommen ist. Der Universitätsbachelor ist - und das überrascht - im öffentlichen Dienst nicht höher anerkannt, als ein Abitur, bzw. die Fachhochschulreife.

Wer z. B. beim Auswärtigen Amt einen Beruf im gehobenen Dienst ergreifen möchte, benötigt Abitur oder Fachhochschulreife. Auch Unternehmen sind skeptisch: Bachelorabsolventen werden oft nur dann bevorzugt, wenn bereits gute Erfahrungen mit Absolventen gemacht wurden. Ausbildungen im dualen Studium wurden entwickelt, um die Lücke zwischen Theorie und Praxis zu schließen.

Master (DQR Niveau 7)

Mit einem Master qualifiziert man sich im Vergleich für höhere Aufgaben. Mit dem Abschluss ergibt sich im öffentlichen Dienst die Möglichkeit, einen Beruf des höheren Dienstes zu ergreifen. Der Universitätsmaster ist in Unternehmen heute so anerkannt wie ein normaler Studienabschluss vor der Bologna-Reform. Diplom-Abschlüsse gibt es nur noch für wenige Studiengänge. Der nächsthöhere Abschluss ist der Doktor oder PhD.

Abschlüsse nach Fortbildungen (DQR 6-7)

Den Beruf finden und Karriere machen: Fortbildungen garantieren, dass beim Aufstieg in Unternehmen durch Zusatzqualifikationen viele weitere Aufgaben übernommen werden können, die sich auch finanziell lohnen. Fachwirt, Betriebswirt und Meister sind mit den Abschlüssen Bachelor und Master gleichzustellen. Die praktischen Fähigkeiten wurden im Gegensatz zur theoretischen Ausbildung an der Universität bereits bewiesen. Der Unterschied zwischen Fort- und Weiterbildung: Nach einer Weiterbildung ändert sich der berufliche Titel nicht.

Karrieresprünge dank Fortbildung

Fortbildungen sind Maßnahmen, welche mit einer abgeschlossenen Ausbildung nach Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer ergriffen werden können. Mehr als 77 Prozent der deutschen Unternehmen beherbergen Angestellte, welche Fort- oder Weiterbildungsmaßnahmen wahrnehmen, um sich über die abgeschlossene Ausbildung hinaus zu qualifizieren. Um die Qualität für den Arbeitsmarkt garantieren zu können, erfolgen diese Prozesse des organisierten Lernens in der Regel Hand in Hand mit Bildungsträgern, die von der IHK zertifiziert wurden.

Erfolgskonzepte "Made in Germany"

Aus duale Ausbildungssystem ist eine deutsche Erfindung, welche immer mehr auf andere Länder abfärbt. Das System garantiert, dass theoretisches Wissen mit praktischer Erfahrung einhergeht und Absolventen wirklich für den Alltag in Industrie, Handwerk und Wirtschaft qualifiziert sind. Fortbildungen dienen auf Basis der bereits abgeschlossenen Ausbildung dazu, durch den Erwerb von Qualifikation zu beweisen, dass andere Herausforderungen übernommen werden können. Administrative Aufgaben, die Ausbildung angehender Facharbeiter oder leitende und organisatorische Tätigkeiten sorgen für Abwechslung im Berufsalltag, krönen die praktische Erfahrung, ebenen den Weg für die Selbstständigkeit und verbessern das Gehalt. Fortbildungsmaßnahmen werden durch Aufstiegs- oder Meister-BAföG finanziell noch erschwinglicher. Modelle, welche der beruflichen Tätigkeit nicht im Weg stehen, ermöglichen einen lückenlosen Übergang vom Gesellen zum Meister oder Kaufmann zum Fachwirt.

Diese Karriere-Booster versprechen große Sprünge

Während an Universitäten das theoretische Wissen dominiert, sind bei beruflichen Fortbildungen praxisbezogene Ziele ein Garant dafür, dass Sie nicht an der Realität vorbei lernen und auf die praktischen Anforderungen vorbereitet sind.

Viele deutsche Unternehmen sind auch Jahre nach der Einführung des Bachelor/ Mastersystems noch zögerlich, Arbeiter mit einem Universitätsbachelor einzustellen. Der praktisch orientierte Fachwirt (der offiziell auf derselben Stufe steht) kann im Vergleich dadurch punkten, dass bereits Erfahrungen gesammelt und Kompetenz im Berufsalltag bewiesen wurde. Besonders erfolgreich sind Fortbildungsmaßnahmen, wenn Sie sich so früh wie möglich über ihre Möglichkeiten und Ziele bewusst werden und innerbetriebliche Perspektiven mit ihren Vorgesetzten absprechen.

IFM-Institut bietet auch flexible Forbildungskurse zum IHK-geprüftem Wirtschaftsfachwirt, sowie zum Betriebswirt (IHK) an.

Bildungsgang Fachwirt

  • verfügbar ab 12 Monaten Ausbildungszeit

  • geeignet für Wirtschaft, Industrie und technische Berufe

  • im DQR/EQR auf Niveau 6, also ähnlich des Bachelor, Meister und staatlich geprüftem Technikers

  • Ausgangsstufe für Betriebswirt

Bildungsgang Betriebswirt

  • verfügbar ab 12 Monaten Ausbildungszeit

  • Betriebswirt und technischer Betriebswirt

  • im DQR/EQR auf Niveau 7, entspricht dem Master

  • Berufe in Controlling, Marketing, Personal-, Rechnungs- und Steuerwesen

Bildungsgang Meister

  • verfügbar ab 18 Monaten Ausbildungszeit
  • Handwerksmeister- und Industriemeister verbreitet
  • qualifiziert für die Ausbildung von Lehrlingen
  • im EQR Stufe 6 und 8, im DQR Stufe 6
  • Qualifikation vor Selbstständigkeit
  • beliebte Branchen: Chemie, Metall und Elektrotechnik

Schon ausgelernt?

Einen Beruf finden ebnet den Weg für die finanzielle Zukunft und ermöglicht, dass Sie sich auch persönlich entwickeln und verwirklichen können. Die Möglichkeiten, im deutschen Qualifikationsrahmen aufzusteigen und dadurch später interessantere Aufgaben, mehr Verantwortung und ein höheres Gehalt erzielen zu können, nehmen die Schärfe aus der anfänglichen Entscheidung zwischen Ausbildung und Studium. Ausgelernt hat man erst, wenn man sich selbst dafür entscheidet, sich nicht mehr verändern zu wollen. Wenn der Wille für einen Aufstieg in der Karriereleiter vorhanden ist, machen viele auf den beruflichen Alltag zugeschnittene Programme Erfolge möglich. Verpasste Gelegenheiten gibt es durch moderne Programme privater Bildungsträger, der IHK und Möglichkeiten der Förderung kaum noch. Überzeugen auch Sie sich von den praktischen berufsbegleitenden Maßnahmen der Fortbildung und profitieren Sie von neuen Herausforderungen und besserer Vergütung.

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